Diese Bundesregierung tut nichts, um die Herausforderung #Migration konstruktiv und nachhaltig anzugehen. Sie hat sich vom UNO-Migrationpakt abgewandt und die Auslandhilfe ist entgegen der Versprechen im Regierungsprogramm unterirdisch.

Wir NEOS schlagen viele Maßnahmen zum Thema Migration vor, auch in unserem EU-Programm. Eine davon ist das Konzept der Sonderentwicklungszone (Special Development Zone, SDZ).

Wenn Menschen in Europa ankommen, ist klar zwischen AsylwerberInnen und MigrantInnen zu trennen. Schutzbedürftigen ist Schutz zu gewähren, für Migration im Interesse unserer Wirtschaft wäre ein Einwanderungsgesetz nötig, wie Claudia Gamon es vorgeschlagen hat.

Solange Menschen außerhalb Europas am Weg sind, braucht es ein Umdenken, ein Weggehen von diesen Kategorien. Denn in Wahrheit eint alle, egal ob jemand vor Krieg geflohen ist, dem Hunger zu entrinnen versucht oder nur auf Abenteuer aus ist: jede/r von ihnen ist auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben. Ich halte es daher für überfällig, dass UNHCR nun vom Lagerkonzept abgehen will. Denn Lager erhalten den Mythos der Rückkehr aufrecht- aber wenn die Betroffenen doch wieder mal aufbrechen, dann auch wieder in Städte.

„People on the move“ bewegen sich zumeist in Städte. Diese müssen gesund wachsen, um Perspektiven zu geben. So kann auch verhindert werden, dass Menschen zu Sekundärmigration gezwungen sind. Das Konzept der SDZ erklärt Günter Nooke, Afrikabeauftragter von Angela Merkel, hier sehr gut: https://www.weltwoche.ch/…/migrantenstadte-statt-fluechtlin…

Ich nahm gestern an einem workshop an der Friedrich-Alexander-Universität in Nürnberg teil (danke, Petra Bendel!), bei dem Günter Nooke, UNHCR Deutschland, GIZ etc. das von KIlian Kleinschmidt und Joachim Rücker vorgestellte Konzept der SDZ diskutierten. Von diesem bin ich nach den Diskussionen umso mehr überzeugt, ich hoffe auf ein baldiges Pilotprojekt. Die Zeit drängt.

#Migration #SDZ

SDZ Nürnberg

Diese Bundesregierung tut nichts, um die Herausforderung #Migration konstruktiv und nachhaltig anzugehen. Sie hat sich vom UNO-Migrationpakt abgewandt und die Auslandhilfe ist entgegen der Versprechen im Regierungsprogramm unterirdisch. Wir NEOS schlagen viele Maßnahmen zum Thema Migration vor, auch in unserem EU-Programm. Eine davon ist das Konzept der Sonderentwicklungszone (Special Development Zone, SDZ). Wenn Menschen in Europa ankommen, ist klar zwischen AsylwerberInnen und MigrantInnen zu trennen. Schutzbedürftigen ist Schutz zu gewähren, für Migration im Interesse unserer Wirtschaft wäre ein Einwanderungsgesetz nötig, wie Claudia Gamon es vorgeschlagen hat. Solange Menschen außerhalb Europas am Weg sind, braucht es ein Umdenken, ein Weggehen von diesen Kategorien. Denn in Wahrheit eint alle, egal ob jemand vor Krieg geflohen ist, dem Hunger zu entrinnen versucht oder nur auf Abenteuer aus ist: jede/r von ihnen ist auf der Suche nach Sicherheit und einem besseren Leben. Ich halte es daher für überfällig, dass UNHCR nun vom Lagerkonzept abgehen will. Denn Lager erhalten den Mythos der Rückkehr aufrecht- aber wenn die Betroffenen doch wieder mal aufbrechen, dann auch wieder in Städte.„People on the move“ bewegen sich zumeist in Städte. Diese müssen gesund wachsen, um Perspektiven zu geben. So kann auch verhindert werden, dass Menschen zu Sekundärmigration gezwungen sind. Das Konzept der SDZ erklärt Günter Nooke, Afrikabeauftragter von Angela Merkel, hier sehr gut: https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-7/artikel/migrantenstadte-statt-fluechtlingslager-die-weltwoche-ausgabe-7-2019.htmlIch nahm gestern an einem workshop an der Friedrich-Alexander-Universität in Nürnberg teil (danke, Petra Bendel!), bei dem Günter Nooke, UNHCR Deutschland, GIZ etc. das von KIlian Kleinschmidt und Joachim Rücker vorgestellte Konzept der SDZ diskutierten. Von diesem bin ich nach den Diskussionen umso mehr überzeugt, ich hoffe auf ein baldiges Pilotprojekt. Die Zeit drängt.#Migration #SDZ

Gepostet von Steffi Krisper am Donnerstag, 11. April 2019